Unschuldig. Darauf plädiert “The great global warming swindle” bezüglich der Menschheit im Klimawandelprozess. Seitdem der Dokumentarfilm im März 2007 das erste Mal auf BBC ausgestrahlt wurde, sorgte er bereits für viel Aufregung und Diskussionsstoff.
Die These, ein menschengemachter Klimawandel sei komplett auszuschließen und eine reine Erfindung geldgeiler Wissenschaftler, der Atomindustrie und ein paar realitätsfern lebender Ökos blieb natürlich nicht ungehört.
Hierbei sind die von Martin Durkin in zahlreichen Diagrammen, Zeichnungen und Interviews in Szene gesetzten Hauptargumente die Folgenden:
Zuerst sei das Klima der Erde immer schon unbeständig gewesen, vor allem aber hat es auch schon Zeiten gegeben, als die Temperatur noch höher lag als heute. Angeführt wird hier die mittelalterliche Warmzeit vor ca. 1000 Jahren.
Bei diesen Schwankungen hätte CO2 aber nie eine Rolle gespielt, vielmehr seien es die sogenannten Sonnenflecken, die ausschlaggebend gewesen wären.
Diese treten alle 11 Jahre auf, wenn sich das Magnetfeld der Sonne umdreht und sich dadurch kältere Wirbel, erkennbar als schwarze Flecken, bilden.
Der Temperaturverlauf der letzten 100 Jahre korreliere gut mit dem Phänomen, während der Anstieg bis 1940 und die Abkühlung im Wirtschaftsboom der Nachkriegszeit wohl kaum mit der CO2-Konzentration erklärt werden könne.
Wenn überhaupt, dann folge die Kurve der CO2-Konzentration in der Atmosphäre dem Temperaturverlauf je erst ca. 800 Jahre später, was eine umgekehrte Abhängigkeit indiziere.
Außerdem sei der menschengemachte Anteil am Ausstoß von CO2, verglichen mit dem aus Vulkanen, der Tiere, der Bakterien, des verwesenden Materials und der Ozeane unbedeutend.
Aber nicht nur CO2, alle Treibhausgase seien in ihrem erhöhten Vorkommen unbedenklich, da sich der Treibhauseffekt dadurch bis jetzt noch nicht verstärkt hätte. Wäre dem so, hätte sich die Troposphäre (die erste Atmosphärenschicht, die die Erde umschließt) schneller erwärmen müssen als der Erdoberfläche, dies sei aber nicht der Fall.
Die Klimawandel der Erde seien also allein auf die Aktivität der Sonne zurückzuführen, die mit den Sonnenflecken schwanke. Ist sie hoch, würde sich auch die Anzahl der Sonnenwinde (kleinste Partikel, die das Magnetfeld der Sonne verlassen und größtenteils vom Magnetfeld der Erde noch über der oberen Atmosphäre abgefangen werden) vergrößern, was eine Minderung der kosmischen Strahlung, die die Erde erreicht, zur Folge hätte. Dadurch bildeten sich weniger Wolken, die durch den Zusammenstoß kosmischer Strahlung und dem Wasserdampf über den Ozeanen zu Stande kommen. Die Sonnenstrahlen könnten die Erde somit ungehindert aufheizen.
„Die Wolkentheorie ist physikalisch nicht beweisbar. Bewiesen hingegen ist, dass die Solarkonstante (Strahlungsleistung der Sonne) tatsächlich aufgrund der Sonnenflecken schwankt, allerdings nur unbedeutend im 10tel Watt Bereich.“, erklärt hingegen Dr. Herbert Formayer, Wissenschaftler im Bereich Meterologie an der Universität für Bodenkultur, Wien.
Wie viele seiner Kollegen ist er mit einigen Aussagen des Films nicht einverstanden, was, angesichts der häufigen offenkundigen Veränderung der (pseudo-)wissenschaftlichen Daten, nicht verwundert. Die Gegenargumente möchte ich im Folgenden unter anderem basierend auf einem Interview mit Dr. Formayer darstellen.
Interessant ist beispielsweise, dass der oben genannte Zusammenhang sich grafisch nur bis 1990 darstellen ließ, spätere Daten wurden daher einfach weggelassen:

Denn genau der erstmals divergente Verlauf der beiden Kurven in den letzten 25 Jahren der Grafik indiziert, dass neben der Sonnenaktivität andere Faktoren wichtiger geworden sein müssen:

(blog.rainbownet.ch/umwelt/n-tv-klimaluge-der-klimawandel-alles-schwindel)
Wie kommt es aber, dass es ohne diese „anderen Faktoren“ schon Klimaperioden gab, die wärmer verliefen als heute, wie im Film behauptet wird?
Nun, auch zu dieser Aussage wurde die zugehörige Grafik ein wenig angepasst:

| „Now“ bezeichnet hier das Jahr 1975, der rasante Temperaturanstieg in den letzten 30 Jahren, der mittlerweile über die mittelalterliche Warmzeit hinaus geht, wurde also ebenfalls einfach ignoriert. Interessant ist auch, dass die Temperaturachse keine Zahlen aufweist, welche eine bessere Orientierung ermöglichen würden. |
Aber selbst wenn die vollständigen Grafiken im Film gezeigt worden wären, sollte CO2 bei der Erwärmung des letzten Jahrzehnts immer noch keine wichtige Rolle spielen, die Wirkung von Wasserstoff wird als ohnehin viel einflussreicher dargestellt.
„Das stimmt, Wasserdampf ist das wichtigste Treibhausgas, jedoch regional ungleichmäßig verteilt.“, klärt Dr. Formayer auf, „Im Großteil der Atmosphäre ist so viel Wasserdampf enthalten, dass in den Wellenlängen wo Wasserdampf absorbiert keine Strahlung durchdringt. Dieser Effekt ist bis zu 100mal stärker als der von CO2 und kommt natürlich besonders dort zum Tragen, wo viel Wasserdampf vorkommt – also in den feuchtwarmen Tropen. Wie viel Wasserdampf die Luft halten kann ist von der Temperatur abhängig. Je höher dabei die Temperatur steigt, desto mehr Wasser verdunstet und die Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen. Dadurch entsteht ein Rückkopplungseffekt der besonders in der kalten Jahreszeit und in den Polarregionen starke Wirkung zeigt.“
Das Klima und seine Ursachen sind also komplex. Die Wirkung von CO2 ist aber genauso unumstößlich wie die von Wasserstoff.
Dennoch soll seine Rolle des im Film durch folgende Grafik verneint werden:

| Wenn CO2 zur Erwärmung der Erde beiträgt, warum tritt dann genau im Wirtschaftsboom der Nachkriegszeit, als der CO2-Ausstoß exponentiell wuchs, eine Abkühlung ein, die genau mit der Wirtschaftsflaute der 70er endet?„Mit dem Wirtschaftsboom stieg nicht nur der Ausstoß an CO2, sondern auch an Feinstaub und Aerosolen. So schädlich diese für den Menschen sind, so nützlich war ihr Kühleffekt, bevor in den 80ern Schwefeldioxid-Filter etc. eingeführt wurden. Denn diese Partikel reflektieren selbst und bewirkten auch, dass die Wolken weit mehr Einstrahlung reflektierten als heute.“ weiß Dr. Fromayer zu entgegnen. |
Dieser Effekt hat die Erwärmung also eine Zeit lang kompensiert und kompensiert ihn heute noch nachweisbar regional in einigen Entwicklungsländern. Rechnet man ihn raus, wäre die Temperatur auch in dieser Zeit gestiegen.
Abgesehen von den Auswirkungen von CO2 sei der anthropogene Anteil aber ohnehin unbedeutend, argumentiert der Film weiter.
Dem sei erstens zu entgegnen, dass die Aussage des Films, Vulkane würden mehr CO2 in die Atmosphäre jagen als der Mensch, schlichtweg falsch ist. Nur, wenn man die Tiere hinzuzählt, kommt der gemeinsame Output weit höher als der direkte des Menschen. Indirekt ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Biomasse der Nutztiere
des Menschen mehr als 20 mal größer ist, als jene aller wildlebenden
Landwirbeltiere zusammen und mit dem Menschen somit mehr als 96% dieser
Biomasse ausmacht.
Abgesehen davon ist zu erwähnen, dass der Anteil von CO2 an der Atmosphäre sowieso sehr gering ist und somit kleine Schwankungen große Wirkungen haben könnten. Dies wird deutlich, wenn man sich anschaut, dass der Anteil von FCKWs an der Luft, deren Auswirkungen unbestritten sind, in ppt(10^-12), der von CO2 aber in ppm (10^-6) gemessen werden.
Falls Treibhausgase also tatsächlich etwas mit dem Klimawandel zu tun haben sollten, warum können die Szenarien des IPCC-Berichts die Vergangenheit nicht erklären?, fragt der Film weiter.
„Die Varibilität des Erdklimas und der Ursachen dafür sind für die Wissenschaftler natürlich nichts neues. Es wurde auch nie behauptet, dass CO2 die Zwischeneiszeit ausgelöst hätte.“, erklärt Dr. Formayer zu dem Vorwurf. Vielmehr handele es sich um verschiedene Rückkopplungen, die zum Beispiel die im Film zur Argumentation herangezogenen sogenannten „Milankowitsch-Schwankungen“(bezeichnen sich aufgrund der Erdachsenneigung und anderer Faktoren ändernde Sonneneinstrahlung als Auslöser für die Klimaschwankungen), verstärkten. Auch das Zusammenbrechen des Golfstroms sei zum Beispiel eine mögliche Erklärung für den Kälterückfall in der jüngeren Dryas. Wahrscheinlich sei, dass damals riesige Seen durch Landverschiebungen auf einmal in den Atlantik geflossen sind und ihn derart versüßt haben, dass die Zirkulation aufgebrochen wurde. Der Unterschied zu heute sei weiterhin, dass durch eine andere Land-Wasser-Verteilung auf der Erde und fehlender Vereisung an den Polen zur Zeit des Mesozoikums viel günstigere Bedingungen für eine Erderwärmung herrschten. Mit diesen natürlichen Effekten ließen sich die Klimaschwankungen bis zur Mitte des vorherigen Jahrhunderts gut erklären, spätere Entwicklungen liefen viel schneller ab und ließen sich nur durch Einbeziehen des Treibhauseffektes begründen. Könnten die IPCC-Szenarien die Vergangenheit also erklären, hätten wir kein Problem….
Außerdem dürfe man nicht vergessen, dass auch die natürlichen Schwankungen zu Katastrophen geführt haben. „Auch früher sind dadurch teils 90% aller Lebewesen ausgestorben.“, so Dr. Formayer.
Egal ob menschengemacht oder natürlich, der Klimawandel wird Auswirkungen haben.
Ein mögliches Szenario ist das Zusammenbrechen des Golfstroms, ausgelöst durch die Versüßung der Meere aufgrund des Abschmelzen der Pole, wie im Film „The Day After Tomorrow“ dargestellt.
„Abschwächen wird sich der Golfstrom in jedem Fall, ein vollständiges Kippen ist in den nächsten 150 Jahren jedoch unwahrscheinlich. Allerdings schmilzt das Packeis definitiv schneller, als in den Modellen erwartet.“(Dr. Formayer)
Außerdem gibt es eine Vielzahl der großen Masse weniger bekannter Effekte und Rückkopplungsprozesse.
So sei es wahrscheinlich, dass der Niederschlag im Amazonasbecken nachlassen werde, was eine Umwandlung des Regenwaldes in eine Savanne zur Folge hätte. Durch die Verrottung der Biomasse Regenwald würden zusätzlich 200ppm CO2 frei werden.
Ein anderes Problem stellt das mögliche Aufgehen des Permafrostbodens in Sibirien und Alaska dar. 100 weitere ppm Methangas sind dort gespeichert. Schon jetzt sind außerdem direkte Auswirkungen wie das Absinken ganzer Landstriche in Nordrussland oder das Abrutschen mancher Hänge in den Alpen deutlich zu spüren. Eine Hoffnung bezüglich eines negativen Rückkopplungsprozesses ist allerdings, dass sich der boreale Nadelwald auf den aufgetauten Flächen ausbreitet und so einen Teil des freigewordenen Kohlenstoffs wieder bindet.
Wenn der Prozess des Auftauens auch ziemlich langsam voran schreitet, können andere mögliche Auswirkungen auch sehr schnell Realität werden. So zum Beispiel die Ausbreitung der Savanne in Asien. Riesige Buschfeuer stellen hier eine weitere positive Rückkopplungsmöglichkeit dar.
Auch die Erwärmung der Ozeane wird kommen und ist gleich doppelt gefährlich: Zum einen führt dies zu einer Versauerung und gefährdet die Ökosysteme. Zum Anderen nimmt die SO2-Speicherfähigkeit des Wassers mit zunehmender Temperatur ab.
Solange die Erwärmung unter +2°C bleibt, sind unangenehme Auswirkungen in Europa hingegen unwahrscheinlich, bei einer stärkeren Erwärmung steigt die Wahrscheinlichkeit aber stark an.
Auch, wenn eine Erwärmung der Erde, wie im Film dargestellt, auch gute Seiten haben kann, sind die negativen also nicht zu vernachlässigen.
Gerade in den Entwicklungsländern, die von denjenigen, die den anthropogenen Klimawandel als Fakt ansehen, dem Film nach bloß an der Entwicklung gehindert werden sollen, werden große Probleme auftreten.
Die Ausbreitung der Wüsten, das Steppenwachstum, Überschwemmungen etc. werden besonders die äquatorialen und meernahen Entwicklungsländer treffen und das Elend noch verschärfen. Hinzu kommt, dass gerade diese Länder im Vergleich zu den Industriestaaten viel weniger Anpassungsmöglichkeiten haben.
Der Film verschweigt außerdem, dass die Entwicklungsländer laut Kyoto-Protokoll von der CO2-Minderung ausgenommen sind.
In einer Verdrehung der Tatsachen wird den Umweltschützern unterstellt, sie wollten den
Entwicklungsländern den technischen Fortschritt vorenthalten. Seit langer
Zeit wird hingegen darauf verwiesen, dass Wohlstand in Entwicklungsländern
nur möglich sein kann, wenn die Menschen der reichen Länder ihren
“ökologischen Fußabdruck” drastisch reduzieren.
Der Weg ist also nicht, die Entwicklung dieser Länder zu unterdrücken, um bei uns noch das Bestmögliche aus den begrenzten Ressourcen herauszuholen, sondern gerade die Industrieländer zu bremsen um die Niveaus anzugleichen.
In diesem Sinne sind nämlich wir die „wahren Entwicklungsländer“, da der Reduktionsbedarf unserer Ansprüche weit größer ist, als der Nachholbedarf der Armen, wenn eine
gerechte Nutzung der begrenzten Ressourcen erreicht werden soll.
| Quelle und Zitat: Dr. Weish, Univ.Doz. an der allg. Universität und Universität für Bodenkultur, Wien |
Es wäre also an der Zeit, etwas zu tun. Aber auch die Lösungen werden bekanntlich kontrovers diskutiert. Sicherlich kann Bioenergie seinen Teil beitragen, aber insbesondere beim Biosprit wurde teilweise übers Ziel hinaus geschossen.
„Wenn man den Regenwald extra rodet und Monokulturen von Energiepflanzen anbaut, ist das natürlich nicht der Sinn der Sache. Unverantwortlich wird es, wenn dadurch den Menschen auch noch die Nahrungsgrundlage weggenommen wird und die Lebensmittel allgemein als Folge dort teurer werden. Wir können auch nicht das Palmöl aus Asien mit Energieschleudern von Frachtern nach Europa kommen lassen und dann mit erhobenem Zeigefinger sagen: „Wir sind bio, die in Asien nicht“. (Dr. Formayer)
Auch in Europa wird der Raps in Monokulturen gepflanzt, was selbstverständlich nicht dem Prinzip der Nachhaltigkeit entspricht. „Besser wäre es, wenn man wenigstens Kulturfolgen einbaut und länderspezifisch entscheidet, welche Art von Ressourcen am sinnvollsten zu nutzen wäre.“ In Österreich sei dies zum Beispiel Wasser, aber auch Holz, dass man als erstes für die stoffliche Nutzung und erst am Schluss für die energetische verwenden sollte.
Aber auch diese Energieträger sind nicht in unendlichen Mengen vorhanden und sollten effizient genutzt werden.
„Die sogenannte „zweite Generation der Bioenergie“ ist da schon auf einem guten Weg, insbesondere die Holzvergasung ist in diesem Zusammenhang zu nennen.“ Wenn der Ölpreis noch weiter steigt, ist diese Generation nach Dr. Formayer schon bald selbstkostentragend.
„Das wäre ein großer Schritt, denn die Maßnahmen müssen einfach wirtschaftlich sein.“
Oft wird allerdings behauptet, die anfänglichen Investitionen in diese Maßnahmen seien viel zu hoch. Dem lässt sich gegenüberstellen, dass Österreich zB. mit 48Mio.€ die Energiegewinnung unterstützt, der Forschung, die diese Gewinnung effizienter machen könnte, aber nur 1,9 Mio.€ zukommen, wovon der Anteil für die Klimaforschung wiederum nur marginal ist.
Daher sind selbst die Großevents von Al Gore zum Beispiel insofern nützlich, als dass sie erneut Bewusstsein für das Thema schaffen und in der Folge wieder größere Schritte unternommen werden.
Außerdem darf man nicht vergessen, dass die Anpassung generell teurer ist als die Vermeidung und es immer noch mehr wird, je länger wir warten.
Dies wird schon im neuesten IPCC-Bericht deutlich, der eben erstmals nicht mehr die Vermeidung, sondern schon die Anpassung in den Mittelpunkt stellt und klar zeigt, dass letzteres viel umständlicher ist, da man unter anderem viel mehr lokales Know-How benötigt etc.
Unglücklicherweise darf solchen Szenarien Glauben geschenkt werden, denn IPCC ist nicht derart beeinflusst, wie im Film dargestellt.
Natürlich bekommen die Forscher Geld für ihre Arbeit, aber man darf auch nicht vergessen, dass auch die Klimawandel-Kritiker ihre Geldgeber haben.
Des Weiteren stimmt es zwar, dass auch Politiker und andere Nicht-Wissenschaftler an dem öffentlichen Bericht beteiligt sind, jedoch nur sekundär bei der Zusammenfassung der einzelnen Berichte.
Diese Vereinfachung für die politische Ebene ist auch der Teil, bei dem manche IPCC-Wissenschaftler nicht mehr mit allen Aussagen einverstanden sind. Entgegen der Behauptungen im Film gibt es bei den einzelnen ausführlichen Berichten aber einen Konsens und es werden Pro UND Contra dargestellt,.
Außerdem sollte nicht unerwähnt bleiben, dass auch nicht alle zitierten Wissenschaftler mit dem Resultat in „The great global warming swindle“ einverstanden waren. Ein Ozeanograph hat sogar verboten, dass sein Interview weiter ausgestrahlt wird, weil seine Aussagen ins Gegenteil gewandelt worden seien.
Aber auch, wenn der Film einiges verdreht, steht Dr. Formayer ihm nicht nur kritisch gegenüber:
„Das gehört halt zur Meinungsfreiheit. Außerdem wird’s den Medien doch fad, wenn es keine Gegenstimmen mehr gibt! Auch wird das Ganze so nochmals seriös diskutiert, so dass die Unsicherheiten, die es gibt, nicht einfach unter den Tisch fallen. Denn es ist schon komisch, wenn bestimmte Sachen einfach als wahr angenommen werden und plötzlich der Bundeskanzler („Wir wissen alles…“), die Journalisten, die Leute aus dem Kindergarten, Freunde und Bekannte mehr wissen als wir Wissenschaftler….!“